Otto Bartning in Darmstadt

Otto Bartning mit Theodor Heuss
Otto Bartning mit Theodor Heuss, Quelle: Otto Bartning Archiv TU Darmstadt
 
Otto Bartning
Otto Bartning, Quelle: Otto Bartning Archiv TU Darmstadt

Otto Bartning in Darmstadt

1951 Umzug von Neckarsteinach nach Darmstadt.
Im August/September 1951 moderierte Bartning das zweite “Darmstädter Gespräch” zum Thema “Mensch und Raum” und ist Mitglied des Beirates der begleitenden Ausstellung.
1951 Ehrendoktorwürde der Technischen Hochschule Aachen.
1952-1959 Beteiligung am Wiederaufbau der Nordseeinsel Helgoland als Vorsitzender des Preisgerichtes für den Ideenwettbewerbs er und als Leiter der Technischen Kommission, welche für die Planung, Durchführung und Kontrolle aller Baumaßnahmen auf der Insel zuständig war.
Im Oktober 1952 wurde Bartning Mitglied des Präsidiums und Leiter des “Arbeitsausschusses Erziehung und Ausbildung” des neugegründeten “Rates für Formgebung”, der in Folge der Darmstädter Gespräche als Plattform für die Kommunikation zwischen Wirtschaft und Design gebildet wurde.
1952-1953 Umbau der Burg Fürsteneck/Hessen zur Bildungsstätte (Heimvolkshochschule), Sitz der “Musischen Gesellschaft”, die als Nachfolgeorganisation der “Freunde des Musikheims” unter Mitwirkung Georg Götschs entstanden war. Die Burghalle gestaltete Bartning in Anlehnung an die Halle des Musikheims in Frankfurt/Oder.
1953 entstand die Christuskirche in Bad Godesberg nach dem Typus der Flügelkirche als eine Verbindung von Räumen für den Gemeindedienst und des sonntäglichen Kirchenraumes.
April 1953 Einrichtung der „Otto-Bartning-Stiftung für Baukunst und Bildende Künste“ durch die Stadt Darmstadt aus Anlass des 70. Geburtstages von Otto Bartning.
1953 beauftragte der Berliner Senats Bartning mit der Vorbereitung der Internationalen Bauausstellung 1957 (Interbau) – Hauptaufgabe: Neubebauung des kriegszerstörten Berliner Hansaviertels (Bauzeit 1953-57).
1954-1955 wurde die Städtische Frauenklinik Darmstadt nach Plänen Bartnings als einer der Darmstädter Meisterbauten errichtet.
1955 Wahl in die Berliner Akademie der Künste.
1956 wurde Bartning Mitglied des westdeutschen P.E.N.-Zentrums.
1957-1959 entstand die Deutsche Schule in Lissabon nach Plänen Bartnings.
1958 Mitarbeit am deutschen Pavillon für die Weltausstellung (EXPO) in Brüssel.
Am 20.2.1959 starb Otto Bartning in Darmstadt. Sein Grab befindet sich auf dem Alten Friedhof, Darmstadt.

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