Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs

Langer Jammer Siemsensstadt, Berlin
“Langer Jammer” Siemsensstadt, Berlin

 
Bartning mit Modell Gustav-Adolf-Kirche
Otto Bartning mit Modell Gustav-Adolf-Kirche, Quelle: Otto Bartning Archiv TU Darmstadt

Bis zum Endes des Zweiten Weltkriegs

1929-1931 Beteiligung am Bau der Großsiedlung Siemensstadt (auch Ringsiedlung genannt nach den beteiligten Architekten, die Mitglieder der Architektenvereinigung “Der Ring” waren) unter der Leitung von Martin Wagner und Hans Scharoun. Die Siedlung ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes „Siedlungen der Berliner Moderne“ (seit 2008).
1929 Entwurf für die Gustav-Adolf-Kirche in Berlin, deren Bau von 1932-1934 verwirklicht wurde.
1930-31 Bau der Landhausklinik in Berlin-Wilmersdorf.
1931/32 Entwicklung des Werfthaus-Systems, einem Haus aus vorgefertigten Elementen, welches zu verschiedenen Grundrissen zusammengefügt und schnell auf- und auch wieder abgebaut werden konnte. Die Elemente sollten auf einer Schiffswerft fabrikmäßig hergestellt werden.
1933-36 Frauenklinik Maternité des Roten Kreuzes in Luxemburg.
Zwischen 1933 und 1944 entstanden zahlreiche weitere Kirchen nach Plänen Bartnings – acht für deutsche Gemeinden im Ausland, sieben in Deutschland.
1941-48 Leitung der Bauhütte für die Heiliggeist- und die Peterskirche in Heidelberg.
1944 wird Bartnings Architekturbüro in Berlin bei Bombenangriffen zerstört.

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