Das Kleist-Theater

Rathaus in Frankfurt (Oder)

Die Vorgeschichte
Das Theater in Frankfurt (Oder) blickt auf eine lange Geschichte zurück. Bereits Anfang des 17. Jahrhunderts fanden erste Theateraufführungen von Studenten und Professoren an der Universität (Alma Mater Viadrina) statt. In dieser Zeit entwickelten sich auch die wandernden Schauspielgruppen, die mit ihrem Repertoire verschiedene Städte besuchten. >> weiter

Musikheim, Anschicht vom Teich

Der Beginn
Bereits kurz nach Endes des Krieges versuchte der Schauspieler Bruno Karl das „kulturelle Leben in der Oderstadt durch Veranstaltungen der verschiedensten Art […] wieder in Gang zu bringen“[1]. Unter seiner Leitung wurde im ehemaligen Musikheim ein Rezitationsabend aus Faust am 08. Juni 1945 veranstaltet. Auch die Besatzungsbehörden forderten das neu gegründete Kulturamt auf, das Kulturleben in der Stadt wieder zu beleben. >> weiter

Hebelanlage

Die Spielzeit
Aber bereits Anfang 1947 gab es erste Rückschläge. Im Winter waren die Kohlevorräte des Theaters beschlagnahmt worden und es war zu kalt zum Spielen. Trotzdem wurde weiter geprobt. Die Aufführungen fanden stattdessen in der Aula der IV Volkshochschule statt. Erst Ende März konnten die Aufführungen wieder im Saal des ehemaligen Musikheims stattfinden. Auch 1947 wurden verschiedene Umbauarbeiten durchgeführt. >> weiter

Überwucherter Hof

Das Ende
Nach der Wende verließ Jürgen Fricke das Theater und Marie-Luise Preuß wird Intendantin. Aber mit der Wiedervereinigung zeigten sich auch die Probleme in der Finanzierung des Theaters, wie auch in der restlichen Theaterlandschaft in Deutschland. Die Auslastung in der Spielzeit 1990/91 sank auf 30%, bei einem Etat von 12,7 Mio. DM wovon 11,2 Mio. DM das Land trug. >> weiter

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