Otto Bartning

Otto Bartning um 1950
Otto Bartning um 1950,
Quelle: Otto Bartning Archiv
TU Darmstadt

Otto Bartning

Der Architekt Otto Bartning ist vor allem für seine zahlreichen Kirchenbauten bekannt und er wird deshalb auch als der „evangelische Kirchenbaumeister des 20. Jahrhunderts“ bezeichnet. Besonders die von Bartning entwickelten Typenkirchen für das Notkirchen-Programm der Evangelischen Kirche nach den Zweiten Weltkrieg prägen das Bild von Bartnings Schaffen.
Die vielen anderen Bauaufgaben, die er bearbeitete und zu denen auch das Musikheim in Frankfurt/Oder gehörte, treten daneben – zu Unrecht – manchmal etwas in den Hintergrund.

Neben seinem breiten und umfangreichen baukünstlerischen Werk stehen sein literarisches Schaffen und seine Tätigkeit, oft in leitender Position, in zahlreichen Vereinigungen und Gremien, die sich mit Architektur und Kunst und deren Bedeutung für die Gesellschaft beschäftigten.

Otto Bartning gehörte auch führend zu dem Kreis, der nach dem Ersten Weltkrieg das Programm für eine Neuordnung der Ausbildung von Künstlern und Architekten formulierte und welches Grundlage für die Gründung des Bauhauses durch Walter Gropius 1919 in Weimar wurde. Bartning selbst verwirklichte dieses Konzept der Ausbildung dann als Leiter der Staatlichen Bauhochschule in Weimar (1926-1930).

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