Spielzeit3

Fortsetzung “Die Spielzeit – Teil 3″

Neben der Ausrichtung von Theatertagen wurden Gespräche, Vorträge und Lehrgänge durchgeführt. Die Künstler des Theaters leiteten Arbeitstheater, Theatergruppen, Chöre und andere Laiengruppen. Das Kleist-Theater unterhielt viele solcher Vereinbarungen z.B. mit dem Eisenhüttenkombinat Ost in Eisenhüttenstadt, dem Halbleiterwerk in Frankfurt (Oder), der Deutschen Reichsbahn, der Deutschen Post, dem Verkehrskombinat, dem zentralen Lazarett der nationalen Volkarmee und der SGB Textilwaren, aber auch mit Städten und Kreisen wie z.B. dem Kreis Beeskow.[7]

In den 60er Jahren wurden wieder größere Ausbaumaßnahmen durchgeführt, da das Gebäude und die technischen Anlagen nicht den geltenden Bestimmungen entsprachen und vor 1980 kein Neubau geplant war. Das 1954 gebaute Bühnenhaus war nur provisorisch errichtet worden und ermöglichte keinen einwandfreien Spielbetrieb. Die weit reichenden Maßnahmen umfassten eine Bühnenerweiterung, den Einbau einer neuen Ölheizung, die Erweiterung des Foyers, die Errichtung einer Gaststätte, den Ausbau der sanitären Anlagen und den Bau einer Wandelhalle. Die Baumaßnahmen sollten vor allem dazu dienen, die Arbeitsbedingungen des Personals zu verbessern und den Gästen mehr Bequemlichkeit und Entspannung zu bieten.[8]

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[7] Stadtarchiv Frankfurt (Oder), Aktenzeichen 12888, Bl. 1-9, 19-23; Aktenzeichen 14459, Bl. 89-102.
[8] Stadtarchiv Frankfurt (Oder), Aktenzeichen 14833, Bl. 2-8.

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