Wilhelm Wagenfeld

Speisesaal mit experimenteller Leuchte Wagenfelds mit Metall-Karton-Schirm
Speisesaal mit Leuchte von Wagenfeld, Quelle: Otto Bartning Archiv Darmstadt

Wilhelm Wagenfeld

1900 Geboren in Bremen
1914-1918 Lehre im Zeichenbüro der Silberwarenfabrik Koch & Bergfeld
1916-1919 Besuch der Kunstgewerbeschule in Bremen
1919-1922 Zeichenakademie Hanau, Unterricht in Entwerfen, Modellieren, Silberschmieden und Ziselieren
1922-1923 Aufenthalt in Bremen und Worpswede
1923 Beginn des Studium am Bauhaus in Weimar, Teilnahme am Vorkurs bei Moholy-Nagy, Tätigkeit in der Metallwerkstatt
1924 Gesellenprüfung als Silberschmied in Weimar
1925 Weiterarbeit in der Metallwerkstadt nach Schließung des Bauhauses
1926-1928 Assistent in der von Richard Winkelmayer geleiteten Metallwerkstatt an der „Staatlichen Bauhochschule“ in Weimar
1928-1930 Leitung der Metallwerkstatt
1930-1934 freiberufliche Tätigkeit
1931-1935 Professor an der Staatlichen Kunsthochschule, Berlin
Seit 1935 Künstlerischer Leiter der Vereinigten Lausitzer Glaswerke
Soldat im Zweiten Weltkrieg, Kriegsgefangenschaft
1947-1949 Professor für Industrielle Formgestaltung an der Hochschule für Bildende Künste, Berlin
1949-1950 Referent für Industrielle Formgebung im Württembergischen Landesgewerbeamt, Stuttgart
Seit 1950 Entwürfe für die Württembergische Metallwarenfabrik, Geislingen
1954 Gründung der „Werkstatt Wagenfeld“ (bis 1978), Entwicklung von Industriemodellen für Unternehmen im Bereich der Metall-, Glas-, Porzellan- und Kunststoffgestaltung
1990 Gestorben in Stuttgart
In allen Räumen des Musikheims fanden die Leuchten-Entwürfe Wilhelm Wagenfelds und seines Vorgänger Richard Winkelmayers Verwendung.

 

Comments are closed.