Erich Dieckmann

Gesellschaftszimmer mit Typenmöbeln von Erich Dieckmann, Quelle: Otto Bartning Archiv Darmstadt
Gesellschaftszimmer mit Typenmöbeln von Erich Dieckmann, Quelle: Otto Bartning Archiv Darmstadt

Erich Dieckmann

1896 Geboren in Kauernick/ Westpreußen
1913 Besuch des Realgymnasiums in Goslar
1914-1915 Soldat im Ersten Weltkrieg
1915-1917 1,5-jähriger Lazarettaufenthalt mit Besuch der Oberrealschule, Reifeprüfung
1918-1920 Architekturstudium an der Technischen Hochschule Danzig
1920 Studium der Malerei in Dresden
1921-1925 Studium am Bauhaus
1926-1930 Leitung der Tischlerei an der „Staatlichen Bauhochschule“ Weimar
1930-1931 freiberufliche Tätigkeit
1931-1933 Lehrtätigkeit an der Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein, Halle
1936 Referent beim „Amt Schönheit der Arbeit“ der Deutschen Arbeitsfront
1939 Referent für das deutsche Kunsthandwerk bei der Reichskammer der bildenden Künste
1944 Gestorben in Berlin

Dieckmanns Aufgabe war es, den Speisesaal, zwei Unterrichtsräume, einige Arbeitszimmer sowie die „Wohnzellen“ des Musikheims mit Möbeln auszustatten. Dabei fanden sowohl von ihm entworfene Typen-Modelle wie auch speziell für das Musikheim entworfene Einbaumöbel Verwendung.
Bei den Wohnzellen, welche jeweils nur eine Fläche von 9qm hatten, galt sein Satz: „Je kleiner der Raum, je beschränkter die Mittel, desto größer die Disziplin“.

 

Wohnzelle mit Blick Richtung Flur, Quelle: Otto Bartning Archiv Darmstadt Wohnzelle mit Typen- und Einbaumöbeln von Erich Dieckmann, Quelle: Otto Bartning Archiv Darmstadt

 

 

 

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